Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat eine weitreichende Geschichte hinter sich. Das Land, so wie es heute bekannt ist, entstand im Jahre 1945. Die endgültige Namensgebung wurde 1947 von der Sowjetunion vertraglich festgehalten. Zur Wiedervereinigung 1990 wurde das Land wieder umstrukturiert, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg kamen hinzu. Aus seiner früheren Geschichte hat das Bundesland noch polnische Einflüsse, in Polen erkennt man wiederum deutsche Einflüsse. So erkennt man noch heute die verwischten Grenzen von früher. Einen besonderen Reiz bietet Mecklenburg-Vorpommern mit der längsten Küsten Deutschlands, diese bietet 350 Kilometer feinste Strände. Insgesamt, also mit allen Ostseeinseln, kommt Mecklenburg-Vorpommern auf eine Küstenlänge von 1700 Kilometern. Im Landesinneren ist das Festland flach, die kleinen Erhebungen sind zwischen 150 Metern und 160 Metern über dem Meeresspiegel.
Für Touristen ist besonders die Mecklenburger Seenplatte ein wahrer Magnet. Die Insel Rügen und weitere Ortschaften in Küstennähe laden zu ausgedehnten Wandertouren und Fahrradtouren ein. Auch die Funsportler kommen an der Küste mit Windsurfen, Kitesurfen oder Paragliding auf ihre Kosten.
In Mecklenburg-Vorpommern leben etwa 1,7 Millionen Menschen. Der Ausländeranteil ist äußerst gering, die größte Anzahl stellen hier erstaunlicherweise die Vietnamesen.
Die Arbeitslosenquote ist wie in vielen ehemaligen DDR Teilen hoch, genau gesagt 13,4%. In Mecklenburg-Vorpommern sind fast alle Weltreligionen vorhanden, dennoch sind rund 73% der Gesamtbevölkerung konfessionslos, etwa 18% bekennen sich zur evangelischen Kirche und nur etwa 3% zur katholischen Kirche.
Die Haupteinnahmequelle des Bundeslandes ist, wie für ein Küstenstaat typisch, die Schifffahrt. Viele Reederein und Fährgesellschaften sind in Mecklenburg-Vorpommern ansässig. Des Weiteren profitiert das Land von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Trotz der Neuansiedlung von Unternehmen im Biotechnik und Medizinbereich sinkt das Wachstum stetig, im Laufe der letzten Jahre sank es von rund 20% auf gerade einmal 13,4%.
Die Kriminalitätsrate liegt über dem bundesweiten Durchschnitt, vor allem die Rechte Szene macht sich immer mehr in diesem Bundesland breit. So gerät die Stadt Rostock immer mehr zum Brennpunkt. Der jüngst Vergangene G8 Gipfel war ein gutes Beispiel der rechtsradikalen Gewaltbereitschaft.
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