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Bundesland Sachsen-Anhalt

  

An der Grenze zu Niedersachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen tut sich das Bundesland Sachsen-Anhalt auf. Das Bundesland mit rund 2,5 Millionen Einwohnern ist von einer hohen Arbeitslosigkeit, einer schlechten Wirtschaft und einer Verschuldung von über 22 Milliarden Euro bestraft.

Der Arbeitslosenanteil beträgt sehr hohe 13,8%. Die schlechte wirtschaftliche Lage sorgt auch eher für steigende Zahlen und größere Verschuldung. Die Landschaft dagegen ist sehenswert, hauptsächlich flach und im Süden abwechslungsreich mit dem Harz bestückt. Hier befindet sich auch die größte Erhebung nach der Zugspitze. Der Brocken misst über 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Einige kleinere Flüsse durchstreifen das waldreiche Bundesland. Sachsen-Anhalt existierte in seiner heutigen Form schon in der ehemaligen DDR, es wurde 1952 gegründet. 1990 wurde es als Bundesland in die BRD integriert. In Sachsen-Anhalt lebt ein großer Anteil von ehemaligen Bewohnern der Sowjetunion. Die größte Zahl stellen dabei die Russen. Gigantische 80% der Einwohner sind konfessionslos. Die übrigen 20% gehören zu drei viertel der evangelischen Kirche an, etwa 4 % sind Katholiken und die restlichen Menschen teilen sich auf weitere Weltreligionen auf. Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote, der schlechten wirtschaftlichen Lage und der immer weiter einströmenden Neueinsiedler, steigt die Kriminalitätsrate stetig an. So kommt es in letzter Zeit zu rechtsgelagerten Gewaltverbrechen oder größeren Auseinandersetzungen unter ausländischen und deutschen Banden.

Trotz der hohen Solidaritätszahlungen schafft es Sachsen-Anhalt nicht, den Wirtschaftsstandort Nummer eins, Leipzig, auf die angrenzenden Regionen auszuweiten. So erlebt das Bundesland seit einigen Jahren eine stetige Abwanderung. Nach Expertenmeinungen leben in ca. 15 Jahren nur noch 1,9 Millionen Menschen in Sachsen-Anhalt, die Entwicklung ist bedenklich aber nachvollziehbar. Dennoch erzielte Sachsen-Anhalt das größte wirtschaftliche Wachstum der neuen Bundesländer.
Touristen werden durch den Nationalpark Harz angelockt und im Winter verbringen viele Winterfreunde in der Nähe des Brockens ihren Urlaub. Die Region gilt als äußerst schneesicher.


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