Deutsche Küche

  

International ist Deutschland für seine herzhafte Küche mit Würsten, Fleischwaren und Brot, Bier und Wein berühmt. Dabei ist die deutsche Küche regional sehr unterschiedlich und durch die jungen Köche auch die leichte Küche mit viel Salat und Gemüse auf dem Vormarsch. Frische Produkte werden bevorzugt und die Lebensmittel sind auf einem hohen Standard.

Schon 1970 wurde mit der kalorienreichen Ernährung der Nachkriegszeit durch namenhafte Köche wie Eckhart Witzigmann (1979 erster Michelin-Stern) gebrochen. Aus erstklassigen Zutaten wurden neue leichte Gerichte in immer wieder neuen Kombinationen kreiert. Mit der Generation der jungen Köche, den sogenannten "Jungen Wilden", zog die gesunde internationale Küche als Standard in die Küche von Restaurants und heimischen Herden ein. Unzählige traditionelle Gerichte wurden und werden dem neuen Standard angepasst und verändert.

Viele klassische deutsche Gerichte bestehen aus Fleisch, vor allem Schwein und Geflügel. In Berlin und ganz Norddeutschland ist Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree beliebt. Weiterhin gibt es im Norden viele Fischgerichte, z.B. in der Pfanne gebratenes Zanderfilet mit Sauce, Zwiebeln und Kartoffeln angerichtet. Matjes mit Zwiebeln und Sahnesauce gibt es jedoch mittlerweile in ganz Deutschland, ebenso wie Süßwasserfisch und Flusskrebse. In Bayern wird gern Eisbein vom Schwein gegessen. Weitere Bestandteile der deutschen küche sind Nudeln, Klöße, Suppen und viele wunderbare Desserts. Als Vertreter seien hier die Maultaschen, mit Fleich oder Gemüse gefüllte Nudeltaschen und mit Suppe oder Butter serviert, und die Rote Grütze aus Beeren, Gewürzen, Rotwein und einer Sahnehaube garniert genannt.