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Der Kölner Karneval

  
Kölle Alaaf, wer diesen Ausruf hört kann sich sicher sein in der wohl verrücktesten Karnevalsgegend Deutschlands gelandet zu sein, nämlich in Köln. Hier wird gefeiert und getanzt bis zum Umfallen. In den Kneipen und Bars der Altstadt, in denen zum größten Teil das altbewehrte Kölsch ausgeschenkt wird, brodelt es von Menschenmaßen in den ungewöhnlichsten knallbunten Kostümen. Wer hier nicht verkleidet erscheint fällt auf. Das größte Event des Kölner Karnevals ist der Rosenmontagsumzug. Dieser zieht sich durch die gesamte Stadt und dauert gute 4 bis 5 Stunden lang. Aber für das lange Stehen wird man belohnt. Überall lacht und tanzt es und man wird katapultiert mit jeglicher Art von Süßigkeiten. Von Gummibärchen bis Pralinenschachteln ist alles dabei. Wenn man allerdings keine Lust hat, fremde Männer zu küssen, sollte man von der ersten Reihe fernbleiben. Ansonsten wird man von den Umzugsteilnehmern gebützt (geküsst) und mit Blumen überschüttet. Alle Einkaufmöglichkeiten entlang der Strecke sind geschlossen und mit Holzbrettern verriegelt. Aufgrund der vielen geworfenen Süßigkeiten ist dies wohl ein Muss, wenn den Besitzern ihre Schaufenster und ihre Waren lieb sind. Natürlich gibt es auch viele Prunksitzungen zu dieser Zeit. Man sollte nur etwas Kölsch verstehen, ansonsten kann es mit der Verständigung schwer werden. Auf die Karnevalsmusik in Köln kann man sich ebenfalls verlassen. Es treten Bekanntheiten wie die Höhner („Wenn nicht jetzt, wann dann“), Brings und einige weitere auf und die Menschen feiern ohne Pause und singen jeden kölschen Hit mit. Am Aschermittwoch kommt einem die Stadt dann bedrohlich ruhig vor, alle haben ihre Karnevalskostüme in den Schrank gehängt und das normale Leben geht weiter..., solange bis der 11.November da ist. Dann ist die Stadt erneut kaum wiederzuerkennen und die Jecken sind unterwegs.

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