Der Main schlängelt sich 524 Kilometer durch Bayern und Hessen, bevor
er in der Rheinland-Pfälzischen Hauptstadt Mainz in den Rhein mündet.
Damit ist der Fluss der längste Fluss Deutschlands, der ausschließlich
auf deutschem Staatsgebiet fließt. Seine Quelle hat er im
Fichtelgebirge.
Auf seinen Weg nach Mainz durchfließt er Würzburg,
bildet die Grenze zwischen Spessart und Odenwald, und fließt dann
weiter über Frankfurt/Main nach Mainz.
Das gesamte Einzugsgebiet des Mains beträgt ca. 27.292 km².
Im Jahre 1992 wurde der Rhein-Main-Donau Kanal fertiggestellt. Für die
Binnenschifffahrt bildet er das wichtigste Glied zwischen dem Schwarzen
Meer und der Nordsee.
Ein Großteil des Mains (384 km) sind schiffbar. Von daher ist der Fluss entscheidend für die Schifffahrtsbranche.
Auf den Kalkböden des Maindreiecks wird der allseits bekannte
Frankenwein angebaut, der als wichtiger wirtschaftlicher Zweig der
Region gilt.
Die Tiefe ist sehr unterschiedlich, da sie in einigen Bereichen von der
Höhe des Wehres abhängig ist. Man kann allgemein sagen, dass die
Wassertiefe zwischen 3 und 7 Metern schwankt.
Da es im Laufe der Jahre immer wieder zu Hochwassern gekommen ist, wurde 2006 der HochwasserAktionsplan Main aufgestellt.
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