Die Oder ist der fünftgrößte Fluss Deutschlands. Der Fluss mit einer
Länge von 866km entspringt im tschechischen Teil der Sudeten, fließt
anschließend über die polnische Grenze durch weite Teile Polens.
Eigentlich hatte sie eine Länge von 1.040 Kilometer, doch durch eine
Begradigung des Flusslaufes, verkürzte sich die Länge auf 866 km. Sie
besitzt ein Einzugsgebiet von 118.861 km² und der Höhenunterschied
zwischen Quelle und Mündung beträgt 634 m. Auf Höhe von Eisenhüttenstadt gerät sie auf deutsches Staatsgebiet und
fließt mit der Neiße zusammen. Sie fließt an der deutsch-polnischen
Grenze entlang, bis sie dann auf polnisches Staatsgebiet in die Ostsee
mündet.
Vor allem der polnische Teil wird zur Schifffahrt genutzt, doch auch
der deutsche. Erst seit Juli 2007 fährt wieder eine Fähre zwischen
Güstebieser Loose und Gozdowice. Zwischen dem deutschen und dem
polnischen Ort verkehrte seit 62 Jahren keine Fähre mehr.
Da die Oder über die Jahre hinweg stark verschmutzt worden ist,
gründeten 1996 die Länder Deutschland, Polen und die Tschechei die
„IKSO“ („Internationale Kommission zum Schutz der Oder“).
In den letzten Jahren blieb der Fluss vom Hochwasser weitestgehend
verschont. Im Jahr 1997 gab es das letzte große Hochwasser der Oder. |