Mainz liegt gegenüber der Mündungen des Rheins und des Mains und ist
die Landeshauptstadt des Bundeslandes Rheinland – Pfalz. In Mainz
befindet sich eine Universität, außerdem befindet sich hier der Sitz
eines katholischen Bistums, sowie mehrere Rundfunk- und
Fernsehanstalten. Weiterhin sieht sich Mainz selbst als eine
Fasnachtshochburg im Rheinland.
Die nächstgrößeren Städte im weiteren Umkreis sind Ludwigshafen,
Darmstadt, Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden, wobei Wiesbaden
die größte Nachbarstat von Mainz ist.
Zusammen mit Wiesbaden bildet Mainz ein länderübergreifendes
Doppelzentrum und ist eines der fünf Oberzentren in Rheinland Pfalz.
zur Großstadt wurde Mainz, als Anfang des 20. Jahrhunderts die
Einwohnerzahlgrenze von 100.000 überschritten wurde.
In Mainz finden sich viele Bauwerke, die von historischer Baukultur wie
der Romanik und Gotik geprägt und bis heute erhalten sind. Das
bedeutendste Bauwerk der Romanik-Zeit in Mainz ist der Mainzer Dom, der
zwischen den Jahren 975 und 1009 errichtet wurde. Angefangen bei dem
Erzbischof Willigis wurden die Bauarbeiten am Mainzer Dom durch die
Romanik hinweg auch durch die Erzbischöfe Bardo, Konrad I und Siegfried
III sowie des Kaisers Heinrich IV fortgeführt. Als die Gotik Einzug
hielt, wurden am Dom auch gotische Elemente eingebaut.
Die St. Johannis Kirche, die westlich des Mainzer Domes liegt, wurde
über dem ersten Dom errichtet und war einmal die Domkirche des Bistums.
Zusammen mit dem Mainzer Dom und der, im 17. Jahrhundert zerstörten,
Liebfrauenkirche, bildete die Johanniskirche damals mit den umliegenden
Plätzen die erzbischöfliche Pfalz.
Auch sind in der Stadt einige Überbleibsel aus der Festungszeit zu
finden. Ein Beispiel der barocken Baukunst ist zum Beispiel der Palais
des Festungskommandanten, der zusammen mit der Zitadelle über der Stadt
liegt.
Auch Teile der mittelalterlichen und römischen Stadtbefestigung sind
vorhanden und das Mauerwerk ist noch original aus jener Zeit erhalten.
Direkt am Rhein finden sich der Eisenturm und der Holzturm. Der
Holzturm war bekannt als der Kerker des Schinderhannes, eines
Räuberhauptmannes. Weitere Bauwerke aus der Festungszeit sind der
Erthaler Hof, das Fort Malakoff und das Proviantmagazin. |