Nord- und Ostdeutsche Küche

  

Im Norden und Osten Deutschlands, vor allem in Küstennähe sind Fischgerichte aus Seefischen wie Hailbutt, Wolfsbarsch, Kabeljau, Scholle und Hering sehr beliebt. Stellvertretend sei hier die "Finkenwerder Scholle" genannt, die mit Nordseekrabben und Speck gebraten wird. Auch Süßwasserfische wie Zander und Forelle, z. B. mit frischen Kräutern als "Grüne Forelle" oder "Forelle Müllerin" stehen auf dem Speiseplan. Weiterhin werden viele herzhafte Fleisch und Wildgerichte gegessen.

Im den kälteren Monaten isst man gerne wärmende Suppen aus Kartoffeln und Hülsenfrüchten und Eintöpfe, z. B. Linsen- und Erbsensuppe und den "Pichelsteiner Topf" mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch in einer Brühe.

Berühmt ist der deutsche Kartoffelsalat, den es in vielerlei Variationen zu vielen Gerichten gibt und tradtionell in vielen deutschen Haushalten auch Heilig Abend auf den Tisch kommt, weil er sich gut vorbereiten lässt.

Aus Ostdeutschland kommen beispielsweise die "Thüringer Bratwurst", die mit Senf gegessen wird, der "Dresdner Christstollen" mit Marzipan, Rosinen und Nüssen und der Baumkuchen, ein sehr süßer, pyramidenförmiger Kuchen, der aus vielen dünnen Schichten gebackenen Teiges besteht und mit Schokoladenglasur überzogen wird.